Installationen

2013 Museumsnacht, „Refugien“

Ornamentfriese in dem ehemaligen Frisörsalon regten uns zu Gestaltungen über Selbstdarstellung,  Rituale und Identitäten an.
Barbara Engel zeigt eine 6-teilige Serie von gemalten Medusafrisuren, deren Gesicht ersetzt wurde durch Gipsabgüsse von Kindergesichtern. Die Gipsabgüsse sind weiß gehalten und kontrastieren zu den gemalten Schlangenfrisuren. Zwischen Teile der Ornamente hängen nun die Frisurenporträts und ersetzen die Spiegel, welche für die Kunden des Friseurs vorgesehen waren. Im hinteren Bereich des Ladens zeigt Claudia Bormann eine  Schwarzlichtinstallation. Film zur Museumsnacht „Refugien“ 2013

2013 Briefwechsel – eine Korrespondenz zweier Frauen

Material: Flachpolyester, Fotoecken, Messingrohr, Postkarten
Technik: Unikate (Karton, Collage, Fotografie, Malerei, Mischtechnik, Zeichnung)
Format: B 91cm x H 200 cm x T 80cm

Persönliche Schreiben oder Grußkarten findet man heutzutage nur noch selten im Briefkasten. Schriftwechsel können, wenn es sich um eine historisch bedeutende Korrespondenz berühmter Menschen handelt, bestenfalls in Museen gesichtet werden oder man findet sie, privat versteckt, in vergessenen Kisten und Ordnern auf dem Dachboden oder im Keller…. Gegenwärtig kommuniziert die Gesellschaft hauptsächlich über das Internet oder Telefon. Für die Ausstellung ZUEIGNUNG – ZUNEIGUNG rufen Birgit Bornemann und ich die Bedeutung des handgeschriebenen Briefwechsels in Form und Inhalt wieder ins Leben und interpretieren (unsere) Freundschaft, das Geben und das Nehmen hinsichtlich unserer positiven als auch negativen Seiten. Die Arbeit ist für den Pavillon der Remise in Pinneberg, als Denkmal der freundschaftlichen Beziehung von A. A. Nielsen mit C. A. von Augustenburg, konzipiert worden und ruft die Erinnerung an ihren Briefwechsel wach.

Seit Anfang Februar 2013 schreiben wir uns gegenseitig Postkarten, in denen sowohl inhaltlich, als auch visuell/künstlerisch das o. g. Thema in allen Facetten durchleuchtet wird. Hierbei sind wir – wie es eben im Briefwechsel unter Freundinnen üblich ist – in dem, was wir schreiben, auch persönlich. Teils Intimes und Privates wird durch die Zurschaustellung an die Öffentlichkeit getragen und unsere Freundschaft zugleich entblößt. Jedem Besucher ist es möglich, private Grenzen zu überschreiten, die Korrespondenz zweier Frauen zu lesen und zum stillen Teilhaber zu werden.

weitere Informationen bei der Website Birgit Bornemann

2012 Fernweh – Heimweh / Rauminstallation in der Drostei, Haus des Barock und der Moderne, Pinneberg 29.03. – 13.05.2012

Rauminstallation im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Kloster Malerei und Installation in Kooperation mit  Birgit Borneman (Fotokunst) in der Drostei, Haus des Barock und der Moderne, Pinneberg;

In der Drostei Pinneberg bringen Birgit Bornemann und Barbara Engel das Gesamtkunstwerk mit der „Reise im Kopf“ schließlich auf den Punkt. Die unbeachtet gebliebenen Gedanken und Herzenswünsche der Frau unterwegs nehmen nun Gestalt an, indem einige in Form von Zitaten verlautbar gemacht werden. In langen Streifen auf dem Boden befestigt, beziehen sie den Betrachter entlang der Leserichtung direkt mit ein. Erinnerungsmomente zeigt die Bildserie, welche sich über 5 m lang erstreckt.

2011 Rauminstallation im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Kloster Cismar 20.07. – 23.10.2011

Schaut man zurück auf seinen Lebensweg, so erscheinen Bilder intimer Momente im Kopf, an die man sich aus willkürlichen Gründen erinnern kann. Diese Momente hat Barbara Engel mit der raumbezogenen Arbeit ‚Erinnerungen‘ zunächst mittels Malerei umgesetzt. Verstreut liegen kleinformatige Gemälde auf Leinen wie Gedankenfetzen unter einem großformatigen Diptychon, welches das Motiv eines blattlosen Baumes hat.

2010 „der große Fang“ 150 x 200 cm Eitempera auf Leinwand

Rauminstallation im leerstehendem Laden der Königsstraße

entstanden im Ausstellungsprojekt der Gemeinschaft Lübecker Künstler, lange Nacht der Museen Lübeck

Das Bild zeigt aus der Vogelperspektive einen Angler auf seinem Boot mit seinem Fischfang. In dem Bild „Fischfang“ wird das Gefühl eines Tatortes, die Konfrontation mit dem Tod vermittelt. Eine Mischung aus Freude an dem großen Fang und Entsetzen/Schrecken durch die Fische, welche gerade noch lebten.

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